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Drosera - Sonnentau





Spezielle Drosera-Komplexe:







Verbreitungskarte


Alle auf dieser Seite aufgeführten Drosera-Arten sind in der folgenden Verbreitungskarte eingezeichnet. Dabei habe ich mich größtenteils auf Angaben aus Büchern oder aus dem Internet bezogen. Teilweise kommen Arten auch großflächig vor, z.B. wächst Drosera rotundifolia in "weiten Teilen Nordamerikas, Kanadas und Europas". Diese großflächigen Verbreitungen sind mit einem Strich mit runden Punkt etwa in die Mitte des Landes bzw. Gebietes gekennzeichnet. Der runde Punkt markiert auch Arten, die z.B. an mehreren kleinen Stellen in Südafrika vorkommen. Statt mehreren kleinen Pfeilen in diese Gebiete wird wieder der Pfeil mit dem Punkt verwendet.
Die Karte dient als grobe Orientierung, wo und bei welchen Temperaturen die Pflanzen wachsen. Die Karte ist nach Klimazonen eingefärbt.









Drosera aliciae

Herkunft: Südafrika
Name: Englisch: Alice Sundew
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrjährig
Größe: bis zu 7 cm Durchmesser
Blüte: selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzjährig warm bei 20-35°C, verträgt auch kurzzeitig kühlere Temperaturen, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Drosera aliciae ist ein rosettenförmiger Sonnentau, der sehr viel Sonne verträgt. Er bevorzugt etwas lockereres Substrat, da er ansonsten nicht gut anwurzelt. Am besten mischt man etwas groben Quarzsand unter den obligatorischen Torf.
Drosera aliciae entwickelt im Vergleich zu capensis größere Blütenstiele und dickere Samenkapseln, auch wenn er insgesamt viel kleiner ist. Die Blüten enthalten jede Menge Samen, sie befruchten sich von selbst beim Schließen der Blüte, wie das bei vielen Sonnentauen der Fall ist.
Ansonsten ist diese Art nicht besonders anspruchsvoll, Probleme gab es bei mir einmal mit Blattläusen, die ich nicht mehr absammeln konnte, spritzen kann man nichts und Läusestäbchen wirkten nicht. Auch habe ich immer wieder Mühe beim Austopfen der Pflanzen, da man sie nicht richtig ins Substrat setzen und andrücken kann. Die Wurzelbildung geht stark zurück, hat man sie erst einmal ausgetopft. Mittlerweile lasse ich sie, wo sie sind, das bringt am wenigsten Probleme.

Pflanzengruppe Nahaufnahme


Weitere Informationen zu Drosera aliciae:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 129 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera aliciae | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera arcturi

Herkunft: Neuseeland und Australien, höhere Gebirgsregionen
Name: arktisch ?
Wuchs: terrestrisch, aufrecht wachsend, mehrjährig
Größe: 7 cm
Blüte: weiß
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Im Sommer warm und sehr hell, im Winter Ruheperiode bei Minusgraden, Pflanze kann mit Schnee bedeckt sein. Sphagnum im Substrat notwendig
Schwierigkeitsgrad:

Drosera arcturi gehört zu der Gruppe der Carnivoren, die nur zu bestimmten Jahreszeiten fleischfressende Blätter ausbilden. Die Kultur ist sehr heikel, da den Pflanzen nicht das gewohnte Gebirgsklima geboten werden kann. Nach einem sonnigen, nicht zu warmen Sommer folgt in der Heimat ein kalter Winter mit Schnee, den die Pflanzen unterirdisch überdauern. Im Frühjahr treiben sie dann wenige Blätter und Blüten.
So zumindest sollte es sein. Hier in Deutschland sieht das natürlich ganz anders aus. Erstens hat meine Pflanze immer mal wieder karnivore und nicht karnivore Blätter durcheinander ausgebildet. Zweitens wurde sie zum Herbst hin von einem auf den anderen Tag braun und trieb im Frühjahr auch nicht wieder aus. Einige Pflanzen habe ich nun im Moorbeet überwintert und werde zum Frühjahr sehen, wie das funktioniert hat.

Drosera arcturi im Frühjahr Übergang nicht karnivor/karnivor Carnivores Blatt


Weitere Informationen zu Drosera arcturi:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 139| Carnivorous Plants of Australia Vol.3 von Allen Lowrie, S. 136 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Winterharte Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera arcturi





Drosera binata

Herkunft: Ostküste Australiens
Name: Englisch: Fork-leaved sundew
Wuchs: terrestrisch, aufrecht wachsend, mehrjährig
Größe: bis zu 25 cm
Blüte: weiße Blüten, selbststeril
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Im Sommer warm und sehr hell, im Winter Ruheperiode, Pflanze verträgt Fröste, solange die Wurzeln nicht einfrieren. Windgeschützter Stellplatz, sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Drosera binata gehört ebenfalls zu den einfachen Sonnentauen. Sie bildet lange Fangarme, welche sich ab einer gewissen Höhe meist einfach gabeln und erst mit Fangtentakeln besetzt sind. Die Pflanze verträgt viel Sonne, kann im Sommer auch sehr gut draußen stehen, wobei sie bei idealen Bedingungen zu richtigen Büschen anwächst. Bei mir stehen die Pflanzen in großen Kübeln, in denen sie sich gut ausbreiten können. Allerdings stellen Regen und Stürme ein Problem für diese "Büsche" dar, da die Fangarme sehr dünn sind und unter dem Gewicht des Wassers oder bei Sturm sehr schnell umknicken bzw. flach auf dem Boden liegen. Dann sehen meine Kübel immer etwas plattgestampft aus, nach zwei Tagen Sonne ist aber eigentlich immer alles wieder in Ordnung. Wer genug Platz und Zeit hat, kann seinen Pflanzen ja einen Schutz bauen, z. B. hinter Glas stellen.
Immer wieder kommen irgendwelche Kreuzungen von Drosera binata auf den Markt, welche sich angeblich bis zu 14mal verzweigen. Mittlerweile glaube ich zwar, dass es solche Blätter gibt, aber ich glaube nicht, dass es vom Typ der Pflanze abhängt. Ich habe binatas, die ich als einfach Verzweigende erworben hatte, ein Jahr lang erfüllten sie das dann auch, dann begannen sie auf einmal bis zu 6fach verzweigte Blätter auszubilden, welche stärkere Stiele hatten und wesentlich höher wuchsen. Ich denke das hängt mit dem Alter und Pflegezustand der Pflanze zusammen.
Wer dieses Rätsel um die Verzweigungen aufklären kann, melde sich doch bitte ;)
Immer wieder höre ich, dass Drosera binata keine Samen ausbildet. Bei mir ist das nicht so, etwa 20% der Blüten bilden Samen aus. Allerdings nur bei wirklich gründlicher Bestäubung von Hand.


frisch ausgerolltes Blatt, zweifach ver-
zweigt
Blütenstiel mit einigen wenigen Samen-
kapseln
Jungpflanze aus Blattsteckling Blüte


Weitere Informationen zu Drosera binata:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 139 f| Carnivorous Plants of Australia Vol.3 von Allen Lowrie, S. 152 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera binata | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera burmanni

Herkunft: Nordaustralien, Japan, Sri Lanka, Indien, Malaysia, Borneo, Papua-Neuguinea, Thailand
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, stirbt nach Blütezeit ab
Größe: bis zu 5 cm Durchmesser
Blüte: weiß, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle mit schnell beweglichen Randtentakeln (1-2 Sekunden)
Haltungsbedingungen: Tropisches Klima, Pflanze stirbt am Heimatort ab, sobald es kühler wird. Luftfeuchte notwendig (>50%), sehr viel direkte Sonne, sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Einer der interessantesten und außergewöhnlichsten Sonnentaue überhaupt, meiner Meinung nach: Er kann innerhalb von wenigen Sekunden lange Randtentakeln an den äußeren Seiten der Blätter einklappen, so dass die Beute auf dem Blatt festgehalten wird. Dabei sind diese äußeren Tentakeln nicht mit Klebetropfen besetzt, sondern haben eine Art Fuß an der Spitze, welcher auf die Beute aufgesetzt wird und sie aufs Blatt presst. Vielleicht gelingt es mir irgendwann noch einmal, von den Randtentakeln eine Mikroskopaufnahme zu machen, dann kann man es besser erkennen als auf den Fotos unten.
Ansonsten ist Drosera burmanni nicht besonders schwer zu halten, er benötigt Sonne, bekommt er zuwenig davon läßt seine Fangreaktion stark nach. Vermehren kann man ihn über Samen, das Substrat sollte auf jeden Fall mit Quarzsand aufgelockert werden. Lange Staunässe ist zu vermeiden, ein paar Tage im Anstau können aber nicht schaden. Drosera burmanni darf auf keinen Fall zu kühl stehen, da er schon bei Temperaturen unter 15° C abstirbt. Er muss ganzjährig warm und hell kultiviert werden, dann überdauert er auch mal ein ganzes Jahr.

Drosera burmanii Randtentakeln Blatt mit Beute Die rote Form ('Humpty Doo')


Blüte Pflanzen im Winter Sämlinge




Weitere Informationen zu Drosera burmanni:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 134| Carnivorous Plants of Australia Vol.3 von Allen Lowrie, S. 160 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Tropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera burmanni | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera capensis

Herkunft: Südafrika
Name: benannt nach Herkunftsort (Cape Town), Deutsch: Kap-Sonnentau, Englisch: Cape Sundew
Wuchs: terrestrisch, aufrecht, mehrjährig
Größe: 15-20 cm
Blüte: 4 rosafarbene Blütenblätter, 3 Griffel, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzjährig 20-35°C, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Die Anfängerpflanze überhaupt. Jeder geht irgenwann mal in einen Baumarkt und fängt mit so einer Pflanze an. Dabei werden in vielen Baumärkten mittlerweile fast häufiger die "Albino"-Formen capensis 'alba' angeboten, bei der die Fangtentakeln weiß bleiben.
Drosera capensis ist wirklich sehr genügsam, was die Kultur angeht. Sie überlebt sogar Leitungswasser (ich war's höchstpersönlich, 12 Jahre, keine Ahnung von Carnivoren...). Man sollte ihr den Sommer über ein sonniges Plätzchen suchen, da sie bei zu wenig Sonne schwächelt und sehr anfällig gegen Blattläuse wird. Sie wächst in fast jedem Substrat, bei mir am besten in reinem Torf oder Torf mit ein wenig Quarzsand. Den Winter über kann man entweder versuchen, die Pflanze an einem möglichst sonnigen Platz oder mit Kunstlicht durchzukultivieren, oder, was wesentlich gesünder ist, man lässt sie an einem kühlen Platz eine Ruhepause machen. Letzteres kräftigt die Pflanze und verhilft ihr im Frühjahr und im Sommer zu einer langen Blütezeit.
Drosera capensis gibt es neben der 'alba'-Form noch komplett in rot (capensis 'red'), mit besonders langen Fangarmen und so weiter...

Drosera capensis Drosera capensis 'alba' Blüten Fangblätter


Blätter Drosera capensis 'red' Nahaufnahme Stempel
und Staubblätter
Fangblatt


Weitere Informationen zu Drosera capensis:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 127 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera capensis | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera capensis x aliciae (Drosera 'capiciae')

Diese relativ anspruchslose Pflanze ist eine Kulturhybride aus Drosera aliciae und Drosera capensis. Sie wächst rosettenförmig und erreicht einen Durchmesser von fast 10 Zentimetern. Die Blätter sind länglicher und schmaler als die von Drosera aliciae, die Tentakeln setzen aber gleich am Blattanfang an, es gibt also keinen unbesetzten Blattstiel wie bei Drosera capensis. Blattstecklinge funktionieren sehr gut, Wurzelstecklinge ebenfalls.
Die Blüte ist sehr interessant, sie hat nur 4 Blütenblätter und 3 Griffel, welche vielfach verzweigt sind. Ähnlichkeiten mit Drosera capensis und Drosera aliciae sind aber erkennbar, zum Beispiel in der Farbe, Größe und Form der Blütenblätter.

Drosera capiciae Drosera capiciae Blüte






Drosera dielsiana

Herkunft: Südafrika, Zimbabwe
Name: benannt nach Entdecker Diels
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrjährig
Größe: bis zu 4 cm Durchmesser
Blüte: pinkfarbene Blüte, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzjährig warm bei 20-35°C, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Drosera dielsiana ist ein rosettenförmiger Sonnentau, der ähnlich wie Drosera spatulata aussieht. Der einzige deutliche Unterschied an der Rosette sind die etwas breiteren Blatthälse.
Vermehren kann man Drosera dielsiana über Samen und Blattstecklinge. Das funktioniert beides sehr gut, die Samen keimen in der Regel schneller als die meisten anderen Sonnentausamen.
Ansonsten stellt die Pflanze keine großen Ansprüche, sie benötigt einigermaßen viel Sonne und lockeres Substrat. Umtopfen mag sie nicht so gerne und zu kalte Temperaturen ebenfalls nicht. Im Winter macht sie eine Ruheperiode. Ich kultiviere regelmäßig auch einige Pflanzen durch, die dann den ganzen Winter unter Kunstlicht blühen und kräftig Samen ausbilden.

Jungpflanzen (1. Pflanze in 2. Reihe
ist eine Drosera aliciae)
Blüte Blüte


Weitere Informationen zu Drosera dielsiana:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 133
WEB:
http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera dielsiana | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera filiformis

Herkunft: Nordamerika
Name: Englisch: Thred-leaved sundew (?)
Wuchs: terrestrisch, aufrechte Wuchsform, mehrjährig
Größe: 25 cm
Blüte: selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Ruheperiode im Winter bei 0-10°C, im Sommer warm und sehr hell.
Schwierigkeitsgrad:

Bei Drosera filiformis sind die Blätter rund wie bei Drosophyllum oder Byblis, die Tentakeln sitzen allerdings nur oben. Die Formen filiformis ssp. filiformis und filiformis x intermedia habe ich schon heil durch die deutschen Fröste gebracht. Man sollte den Pflanzen auf jeden Fall eine Winterruhe gewähren.
Drosera filiformis verträgt viel Sonne und mag es auch den Sommer über nachts etwas kühler. Ich kultiviere sie das ganze Jahr über im Moorbeet.
Die Samen von Drosera filiformis sind noch kleiner als die von Drosera capensis. Die Vermehrung über Blattstecklinge geht ähnlich wie bei Drosera rotundifolia sehr schnell und ist wesentlich effektiver als die Vermehrung über Samen.


Drosera filiformis x intermedia Blüte von Drosera filiformis


Weitere Informationen zu Drosera filiformis:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 137 f
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Winterharte Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera filiformis





Drosera hamiltonii

Herkunft: Südwestaustralien
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend
Größe: bis zu 6 cm Durchmesser
Blüte:
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: ganzjährig warme, tropische Bedingungen, mag viel direktes Sonnenlicht, Anstauverfahren und sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Drosera hamiltonii kultiviere ich erst seit der JHV 2003, wo ich eine Pflanze (ich glaube von Rico...) bekommen habe. Diese wollte sich erst so garnicht bei mir eingewöhnen, bis sie schließlich den "Premiumplatz" bei mir auf der Dachfensterbank (Südseite) erhielt. Dort wuchs sie den Winter über zu einer großen Pflanze heran. Trotz der einigermaßen niedrigen Luftfeuchtigkeit auf der Fensterbank (die Pflanze steht nicht abgedeckt) ist sie immer mit großen Klebetropfen bedeckt.
Die Vermehrung über Blattstecklinge war bisher sehr erfolgreich, aus jedem Blatt wuchs bisher mindestens ein Pflänzchen heraus. Auch wenn die Blätter komplett rot und teilweise schon braun werden, sollte man sie noch stehen lassen.
Ansonsten ist diese Pflanze leicht zu halten, wenn man erstmal den richtigen Standort gefunden hat.

Drosera hamiltonii Drosera hamiltonii


Weitere Informationen zu Drosera hamiltonii:
LITERATUR:

WEB:
http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera hamiltonii





Drosera indica

Herkunft: Australien, Südafrika
Name:
Wuchs: stammbildend, kletternd oder anlehnend wachsend
Größe: 40 cm
Blüte: selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Ganzjährig warm und hell kultivieren
Schwierigkeitsgrad:

Drosera indica ist ein recht einfach zu haltender und dafür ziemlich spektakulärer Sonnentau. Die Pflanze wird bis zu 40 Zentimeter hoch und bildet lange, an die Blattenden von Drosera binata erinnernde Fangarme. Sofern keine Möglichkeit zum Anlehnen oder Emporklettern besteht wächst die Pflanze am Boden entlang. In Kultur sollte man sie neben anderen großen Pflanzen halten oder mit Stöcken abstützen, um eine senkrechte Wuchsrichtung zu bekommen
Die Vermehrung von Drosera indica ist sehr leicht und schnell. Die Pflanzen bilden auch ohne Bestäubung reichlich Samen, diese keimen gut und die Sämlinge wachsen ähnlich schnell wie die der Gattung Byblis.

Drosera indica Blüte


Weitere Informationen zu Drosera indica:
LITERATUR:

WEB:
http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera indica





Drosera madagascariensis

Herkunft: Madagaskar, Südafrika
Name: nach Herkunft benannt
Wuchs: terrestrisch, stammbildend und aufrecht wachsend
Größe: bis zu 35 cm hoch
Blüte: hellrosa, sehr klein
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: ganzjährig warme, tropische Bedingungen, mag viel direktes Sonnenlicht, Anstauverfahren und sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Drosera madagascariensis gehört eher zu den tropischen Sonnentauarten. Die Pflanzen mögen es warm und sonnig, im Sommer können sie gut draußen kultiviert werden. Die Pflanzen wachsen kletternd und bilden bis zu 35 cm hohe Stämmchen. Wachsen die Pflanzen in einer Gruppe, so können sich die Stämmchen gegenseitig stützen. Einzelne Pflanzen kippen leicht um, besonders wenn sie im Haus kultiviert werden und Wind und Wetter nicht gewöhnt sind.
Drosera madagascariensis wächst bei mir am besten in sehr sandigem Substrat. Die Pflanzen lassen sich sehr gut über Samen und über Blattstecklinge vermehren. Ich habe diese Art ausgewählt, um ein Experiment in Sachen In vitro - Kultur durchzuführen und habe einige Blätter in destilliertes Wasser eingeschlossen. Es bildeten sich Stecklinge, die nach dem Aussetzen in Torftöpfe gut weitergewachsen sind. Drosera madagascariensis erscheint mir demnach ähnlich gut durch Blattstecklinge fortpflanzbar zu sein wie Drosera hamiltonii.

Pflanze Blüte Fangblatt


Weitere Informationen zu Drosera madagascariensis:
LITERATUR:

WEB:





Drosera natalensis

Herkunft: Südafrika, Madagaskar
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend
Größe: bis zu 5 cm Durchmesser
Blüte:
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: ganzjährig warme, tropische Bedingungen, mag viel direktes Sonnenlicht, Anstauverfahren und sandiges Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Oftmals versteckt sich hinter einer Pflanze, die mit 'Drosera natalensis' beschriftet ist, irgendeine Form von Drosera spatulata. Dabei sind die Unterschiede besonders anhand der Blattform deutlich zu erkennen: Drosera natalensis besitzt löffelförmige Blätter, der Übergang zum runden Kopf des Blattes ist durch die dünneren, langen Blattstiele und die stetige Verbreiterung viel undeutlicher als bei Drosera spatulata. Zudem wird Drosera natalensis größer (bis zu 6 cm in Kultur). Eine weitere Eigenschaft der Pflanze ist die Wuchsform der Rosette: die Mitte der Pflanze wölbt sich oftmals leicht nach oben, während die Blätter nach außen flach am Boden wachsen. Eine derartige Wuchsform steht im genauen Gegensatz zu den meisten anderen Arten, deren Blätter leicht nach oben wachsen (z.B. Drosera spatulata, siehe Bild bei der Art oben).
Was die Haltung angeht, unterscheidet sich Drosera natalensis allerdings in keinster Weise von den anderen rosettenbildenden Arten: möglichst sonnig, das ganze Jahr über warm und feucht, sandiges Substrat wird bevorzugt.
Die Pflanze vermehrt sich wie alle leicht zu haltenden Sonnentaue sehr schnell über Samen. Diese Samen ähneln allerdings wiederum denen von Drosera spatulata (rundlich) nicht, sondern eher denen von Drosera venusta (länglich, Enden ausgezogen und gebogen). Die Pflanze blüht rosafarben und ist meiner Meinung nach selbstfertil.


Drosera natalensis Drosera natalensis Blüte Blüte


Antheren und Staubbeutel


Weitere Informationen zu Drosera natalensis:
LITERATUR:

WEB:





Drosera regia

Herkunft: einige wenige kleine Gebiete in Südafrika
Name: "regia" -> Königin der Sonnentaue, englisch: King sundew
Wuchs: terrestrisch, aufrecht wachsend, mehrjährig
Größe: bis zu 1 m Durchmesser
Blüte: pinkfarbne Blüten
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Im Sommer sehr hell, nicht über 35°C, im Winter etwas kühler (15-20°C), Wuchs geht zurück. Große Töpfe und sandiges Substrat, keine unnötigen Wurzelstörungen
Schwierigkeitsgrad:

Wie der Name schon sagt: Die Königin unter den Sonnentauen. Ihre Blätter können bis zu einem Meter Länge erreichen und damit schon fast aus dem Rahmen der üblichen Zimmerpflanzen herausfallen.
Ausgewachsene und junge Pflanzen halte ich im Anstau und im Sommer draußen. Im Winter stehen die Pflanzen im Wintergarten, in dem zwischen 10 und 15°C sind. Dabei werden zum zunächst alle Blätter braun und nur ein grüner Trieb bleibt erhalten. Im Frühjahr treiben die Pflanzen dann wieder aus.
Drosera regia lässt sich nicht über Blattstecklinge vermehren, dafür aber über Wurzelstecklinge und Samen. Wurzelstecklinge sind allerdings besonders bei jungen Pflanzen nicht empfehlenswert, da diese durch Störungen des Wurzelwerkes öfters einfach eingehen. Auf diese Art sind mir schon 3-4 Pflänzchen einfach schwarz geworden und umgefallen.
Noch einiges zum Bezug dieser Pflanze: Große Pflanzen sind schwer zu bekommen und meistens extrem teuer. Auf keinen Fall sollte man versuchen, diese Art bei ebay oder sonstwo zu ersteigern. Da sie bei Spezialgärtnereien wie Plantarara extrem selten angeboten wird (was nicht zuletzt mit dem heiklen Versand zusammenhängt), sehe ich die einzigen sinnvollen Bezugsquellen in (frischen!) Samen (z.B. GFP-Samenzentrale) oder Börsen für fleischfressende Pflanzen, auf denen die Preise sich in Grenzen halten.

Drosera regia Sämling
(etwa 1/2 Jahr alt)
Nahaufnahme eines Blattes Größere Pflanze von Dirk Weigel Nahaufnahme Blatt


Ausgewachsene Pflanze Blüten Nahaufnahme Blüten


Weitere Informationen zu Drosera regia:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 163 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera regia | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera rotundifolia

Herkunft: Von Alaska über Nordamerika bis Europa und Asien, auch in Deutschland vorkommend.
Name: Rundblättriger Sonnentau
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrjährig
Größe: bis zu 5 cm Durchmesser
Blüte: weiß, selbstfertil (kleistogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: Im Sommer warm mit viel Licht, idealerweise im Freien zu kultivieren, im Winter Ruheperiode mit 0-10°C, hoher Sphagnumanteil im Substrat
Schwierigkeitsgrad:

Eine meiner Lieblingspflanzen. Ich weiß nicht so genau warum, vielleicht ist das beste Argument das erste Foto unten.
Drosera rotundifolia hat eine Besonderheit: sie wächst auch bei uns in Deutschland in der freien Natur. Nun sage ich nicht wo, erstens weil sowieso schon viel zu viele Leute die Pflanzen dort rausreißen, zweitens weiß ich es auch nicht genau ;)
Hier in Deutschland vorkommend heißt natürlich auch: winterhart. Die im Handel angebotenen Pflanzen sind dies zwar anfangs nur bedingt, gewöhnt man sie aber langsam an die mitteldeutschen Fröste, so kann man sie im Winter beruhigt draußen lassen. Weniger als -5°C sollten es aber auf keinen Fall sein. Eine Ruheperiode im Winter benötigt Drosera rotundifolia auf jeden Fall, die Temperaturen sollten während dieser Zeit durchschnittlich irgendwo zwischen 0°C und 10°C liegen und dabei möglichst konstant sein.
Ansonsten fühlen die kleinen runden Dinger sich bei mir überall wohl: im Queensland-Terrarium bleiben sie hell und bekommen sehr langstielige Blätter, im Zimmer auf der Fensterbank und im Treibhäuschen bekommen sie schöne rote Tentakeln und draußen im Kübel werden sie fast ganz rot. Dabei kann es vorkommen, dass mal eine einzieht, vermutlich wegen zu viel Sonne oder Trockenheit, sie treibt aber bald darauf wieder aus.
Was dieVermehrung betrifft, gibt es bei Drosera rotundifolia verschiedene Möglichkeiten: Samen keimen sehr gut, nur die Pflanzen zum Blühen zu bringen erfordert etwas Geduld. Sehr gute Ergebnisse habe ich mit Blattstecklingen erzielt.

Drosera rotundifolia Drosera rotundifolia


Weitere Informationen zu Drosera rotundifolia:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 136
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Winterharte Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera rotundifolia | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera slackii

Herkunft: Südafrika, Küstengebirge
Name: benannt nach Entdecker Adrian Slack
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrjährig
Größe: bis zu 6 cm Durchmesser
Blüte: pink- bis violettfarbene Blüten
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne (kann sich knallrot färben), ganzjährig warm bei 20-35°C, bei zu geringer Luftfeuchte keine Klebetropfen, Sphagnumbeisatz zum Substrat empfehlenswert
Schwierigkeitsgrad:

Drosera slackii gehört zu den südafrikanischen Sonnentauen. Allerdings wächst die Pflanze im Gegensatz zu den bekannten südafrikanischen Arten Drosera capensis und Drosera regia im Gebirge.
Drosera slackii wächst rosettenförmig, wobei die Pflanzen auf Dauer aufgrund der unteren abgestorbenen Blätter etwas in die Höhe wachsen können. Die Blätter sind im Gegensatz zu den meisten Sonnentauen sehr hart und stehen ähnlich wie bei Drosera venusta ein wenig nach oben. Die Blattbasis ist unbehaart, allerdings befinden sich auf der Unterseite der Blätter einige rote Härchen. Diese erkennt man besonders gut bei neu austreibenden, noch nach innen eingerollten Blättern.
Drosera slackii ist eine recht einfach zu haltende Art. Sie benötigt viel Sonne und kann problemlos im Anstauverfahren gehalten werden. Wie alle südafrikanischen Arten sollte sie im Winter warm durchkultiviert werden. Aufgrund ihrer Herkunft aus Gebirgsregionen darf es aber auch mal etwas kühler werden.
Die Vermehrung erfolgt über Samen oder Blattstecklinge. Während Blattstecklinge bei mir problemlos angingen, hatte ich bisher Probleme damit die Pflanze zum Blühen zu bekommen. Bis heute ist mir das nicht gelungen, weshalb ich auch noch nicht weiß, woran es liegt.

Drosera slackii


Weitere Informationen zu Drosera slackii:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 132
WEB:
http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera slackii





Drosera spatulata

Herkunft: Südliches Japan, Australien und Neuseeland
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend, mehrjährig
Größe: bis zu 4 cm Durchmesser
Blüte: 5 pinkfarbene Blütenblätter, 3 gespaltene Griffel, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzjährig warm bei 20-35°C, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Alle Leute die ich fragte sagten immer: Unkraut! Vermehrt sich überall! Reiß bloß immer die neuen Pflanzen raus, sonst hast du ein Problem!
Ich finde es schön, wenn die kleinen Pflänzchen aus allen Töpfen austreiben und die Ränder verschönern. Aber das ist wohl Ansichtssache, manche mögen es eben "sortiert".

Generell ist Drosera spatulata ähnlich leicht zu halten wie Drosera aliciae. Sie steht gerne sonnig und nimmt beliebiges nährstoffarmes Substrat an. Sie bleibt sehr klein und wächst, was die Blattbildung angeht, trotzdem sehr schnell.
Es gibt verschiedene Formen, z.B. 'kanto' und 'kansai'. Ich habe nun erfahren, dass der Unterschied in der Blattform liegt: spatulata "kanto" hat wohl rundere Blätter als die normale Form. Die vielen weiteren Varietäten ('lovellae', 'New Zealand'...) unterscheiden sich jeweils in Blattform, -farbe und Größe der Pflanze.
Diese vielen Varietäten sind ein großes Problem bei Drosera spatulata: Immer wieder werden ähnlich aussehende Arten wie zum Beispiel Drosera montana von Züchtern angeboten, die in Wirklichkeit nur irgendeine Varietät von Drosera spatulata sind. Daher ist beim Kauf von diesen Pflanzen und besonders auch von Samen Vorsicht geboten.

Pflanzengruppe Blüte (5 Blütenblätter, 3 Griffel)


Weitere Informationen zu Drosera spatulata:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 131, 134 ff| Carnivorous Plants of Australia Vol.3 von Allen Lowrie, S. 240 ff
WEB:
http://www.drosophyllum.>> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera spatulata | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera venusta

Herkunft: Südafrika
Name:
Wuchs: terrestrisch, rosettenbildend mit halbhochwachsenen Blättern, mehrjährig
Größe: bis zu 7 cm Durchmesser
Blüte: pinkfarbene Blüten, selbstfertil (autogam)
Fallentyp: aktive Klebefalle
Haltungsbedingungen: viel direkte Sonne, ganzjährig warm bei 20-35°C, anspruchslos was Substrat und Luftfeuchte angeht
Schwierigkeitsgrad:

Drosera venusta ist ein rosettenförmiger Sonnentau, der aufrecht stehende Blätter bildet. Die Blätter sind von der Form her mit Drosera aliciae vergleichbar, sie knicken jedoch mit der Spitze nach hinten über. Die Pflanze erreicht einen Durchmesser von etwa 7 Zentimetern und kann bis zu 8 cm hoch wachsen.
Bei ganzjährigem hellen und warmen Standort lässt sich die Pflanze gut halten. Die Vermehrung erfolgt am effektivsten über Blattstecklinge, welche sehr gut austreiben und schnell wachsen. Ältere Pflanzen bilden manchmal mehrere Triebe an einem Stamm, ob es allerdings empfehlenswert ist, die Pflanzen zu teilen, ist eher fraglich.
Alles in allem ist Drosera venusta eine sehr einfach zu haltende und schön anzusehende Pflanze.

Drosera venusta Blattspitze in Nahaufnahme Drosera venusta Blatt


Weitere Informationen zu Drosera venusta:
LITERATUR:
The Savage garden von Peter d'Amato, S. 134 f
WEB:
http://www.drosophyllum.com >> Arten >> Drosera >> Subtropische Drosera | http://www.fleischfressendepflanzen.de/db/index.ffp >> Arten >> Drosera venusta | http://www.utricularia.net >> Kulturtips >> Drosera





Drosera ?

Diese Pflanze habe ich vor einigen Jahren von einem Karnivorenanbieter unter dem Namen Drosera pumila bezogen. Drosera pumila (Synonym für Drosera biflora) ist jedoch eine aus Venezuela stammende Art und unterscheidet sich deutlich von meiner Pflanze.
Die Art, die ich bekommen habe, wird vermutlich eine afrikanische Art aus dem venusta/dielsiana/natalensis-Komplex sein. Hybridisierung würde ich auch nicht ausschließen. Auf jeden Fall ist sie sehr einfach zu halten, wird bei mir warm durchkultiviert und bildet fleißig Blüten und Samen aus. Die Vermehrung über Blattstecklinge ist ebenfalls sehr einfach.

Unbekannte Drosera Blüte